
Wiednitz


Sachsenmeisterschaft Junioren/U19
Der RfV Wiednitz war am Samstag Gastgeber der Junioren-Sachsenmeisterschaften und sicherte sich in drei von sechs Wettbewerben jeweils den Titel.
Im 1er-Kunstrad, wo es mit fünf Sportlerinnen das größte Starterfeld gab, setzte sich die favorisierte Annika Däbritz im Schwesterduell gegen Helene durch. Annika hat dabei die erforderlichen 90 Punkte zur Qualifikation für das Halbfinale bei den Junior-Masters am 6. April geschafft.
Weitere Titel für Wiednitz holten jeweils der 4er mit Helene Däbritz, Hermine Marwan, Annika Däbritz und Stella Pittner sowie der 6er mit Hermine Marwan, Stella Pittner, Helene Däbritz, Lara Sophie Rieger, Sophie Schüler und Lena Sophie Sofin.
Wiednitzer 6er-Juniorinnen Mannschaft
Beide Juniorenteams haben die Quali für das Halbfinale des Junior-Mannschaft-Cups am 16. März in Aach geschafft und dürfen damit weiter um den Einzug ins Finale fahren.
Im Rahmen der Meisterschaft wurden auch fünf Vergleichswettkämpfe in der Elite-Klasse und ein Mannschaftswettbewerb ausgetragen.
Der Wiednitzer Damen-4er mit Charlott Boden, Anna Buchwald, Hannah Schulze und Nadine Jenchen, der am kommenden Samstag in Italien beim Weltcup an den Start gehen wird, belegte jeweils den 1. Platz, wobei er im Mannschaftswettbewerb den Juniorinnen-4er und den Juniorinnen-6er vom heimischen RfV Wiednitz hinter sich ließ.
Starterfeld LV 2024

Text: Sven Müller / Ralf Grunert
Quellen-Angabe: Hoyerswerdaer Tageblatt/Sächsische Zeitung vom 27.2.2024

Auf geht’s nach Italien und Hongkong
Der Wiednitzer Kunstrad-Vierer mir Nadine, Hannah, Charlott und Anna hat den Sprung auf das internationale Parkett geschafft.
Der „Gegentorfahrt-Steiger-rückwärtsgleichzeitig“ ist schon lange kein Problem mehr. Das war im Alter von 12- und 13 Jahren noch anders. Jetzt kommt es für die Anfang 20-jährigen Nadine Jenchen, Hannah Schulze, Charlott Boden und Anna Buchwald vom Radfahr-Verein (RfV) 1900 Wiednitz darauf an, deutlich schwierigere Elemente wie etwa die „Remmlinger Drehung“ absolut synchron und ohne Wackeln aufs Parkett zu zirkeln. Geschehen soll das demnächst bei zwei UCI-Weltcup-Wettbewerben im Kunstradfahren – zuerst am 2. März in Tarquinia bei Rom und im Sommer am 11. August in Hongkong.
Erst gescherzt, dann sprachlos
Das Jahr begann für die vier Kunstradfahrerinnen mit einem Paukenschlag: Beim ersten Training am 6. Januar waren sie von Trainerin Anja Preuß überrascht worden. Diese hatte bereits am 27. Dezember vom Bund Deutscher Radfahrer (BDR) die Anfrage bekommen, ob der Vierer nicht bei diesen beiden Weltcups an den Start gehen möchte. Die jungen Damen waren erst einmal baff. „Wir hatten vorher schon von den Weltcup-Terminen gehört und wo es hingehen soll“, erzählt Anna. „Und wir haben gescherzt, dass die anderen wohl nicht nach Hongkong fahren werden, weil es ihnen zu weit ist.“ Dass daraus Ernst werden würde, damit hatte jedoch niemand gerechnet. „Wir waren alle sprachlos. Wir haben es gar nicht glauben können“, beschreibt Charlott die erste Reaktion. Und Anna fügt hinzu: „Es war ein Traum, dass wir aus dem kleinen Wiednitz mal so groß starten dürfen.“ Und das auch noch in einer so weit entfernten Metropole wie Hongkong. „Wir wissen nicht, wann und ob wir diese Chance je wiederbekommen.“ Die Sportlerinnen und ihre Trainerin waren sich daher schnell einig, alle Hebel in Bewegung zu setzen, um diese Weltcups wahrzunehmen. „Auch wenn es Hongkong ist – und das für nur fünf Minuten Fahren“, merkt Charlott an. In diesen fünf Minuten sind 25 verschieden Übungen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und Punktwerten auf das Parkett zu zaubern. Vorgetragen wird das Programm nach einer von Hannah auf dem Klavier eingespielten Musik, die das Quartett seit 2017 begleitet. Langweilig wird das nicht, versichern die Kunstradfahrerinnen. „Im Gegenteil, die Musik wirkt auf uns sogar beruhigend.“ Das helfe gegen die Nervosität vor dem Wettkampf.
Freuen sich auf das bevorstehende Weltcup-Abenteuer: (v.l.) Hannah Schulze, Charlott Boden, Trainerin Anja Preuß, Anna Buchwald, und Nadine Jenchen.
Ehrgeiz und Zusammenhalt
Den Wiednitzer Vierer mit Nadine, Hannah, Charlott und Anna gibt es seit 13 Jahren in der gleichen Besetzung. Als deutsche Vize-Meister bei den Schülerinnen A haben sie 2016 schon frühzeitig auf das in ihnen schlummernde Potenzial aufmerksam gemacht. Inzwischen können sie auf neun Sachsenmeistertitel und acht Titel als Ostdeutsche Meister verweisen. „Ehrgeiz und Zusammenhalt“, ist für sie der Schlüssel zum Erfolg. „Weil sie alle wollen und wissen, was sie wollen. Es gibt immer Höhen und Tiefen. Aber hier überwiegen die Höhen“, ergänzt Trainerin Anja Preuß. Allein schon die vier jungen Damen zum Training unter einen Hut zu bekommen, ist nicht ganz einfach. Drei von ihnen studieren außerhalb, eine absolviert eine Ausbildung. Trainiert wird daher am Montag zwei Stunden zu dritt. Nur am Freitag und Samstag ist das Quartett vollständig und sitzt mindesten jeweils zwei Stunden auf dem Rad. „Manchmal sind es auch bis zu drei oder vier Stunden“, merkt Charlott an. Darüber hinaus wird selbstständig unter der Woche Kondition und Kraft trainiert. Selbstdisziplin ist gefragt. „Man weiß, wofür man das alles macht“, sagt Anna. „Man hat ein Ziel vor Augen.“ Und Erfolg motiviert. Den Weg auf das internationale Parkett haben sich die vier Wiednitzerinnen mit ihrem Abschneiden bei den Wettkämpfen im vergangenen Jahr geebnet. Ausgangspunkt war der Bundespokal im Einradsport, bei dem sie zu den fünf Besten gehörten und sich so die Teilnahme an den Qualifikationsrunden für die Weltmeisterschaften gesichert haben. In deren Ergebnis belegten Nadine, Hannah, Charlott und Anna den 4. Platz, der die Aufnahmen in den aus vier Teams bestehenden BDR-Trainingskader bedeutete. Da einer der in diesem Kader vor ihnen platzierten Vierer die Besetzung verändert und so den Kader-Platz verloren und ein weiterer Vierer auf sein Startrecht verzichtet hat, rückten die Wiednitzer auf den 2. Platz im Kader. Und der berechtigt zur Teilnahme an der Weltcup-Serie.
Zehntelpunkte entscheiden
Die Starterliste für den Wettkampf in Italien steht bereits fest. Es sind wenige Punkte, die zwischen den besten vier Mannschaften, darunter Wiednitz, liegen. Die schärfsten Konkurrentinnen kommen aus Deutschland und der Schweiz. „Es ist alles möglich“, sagt Charlott. „Es können Zehntelpunkte darüber entscheiden, wer welchen Platz belegt.“ Die Weltcup-Serie insgesamt besteht aus vier Wettkämpfen. Die Wiednitzer sind nur bei zwei davon am Start, weil der Verzicht des vor ihnen im Trainingskader platzierten Vierers nur für die Weltcups in Italien und China gilt. Zwangsläufig sind sie auch benachteiligt, was die Weltcup-Gesamtwertung angeht. „Wir freuen uns aber trotzdem, dass wir die Chance bekommen haben, überhaupt teilzunehmen“, sagen die Sportlerinnen.
Der Wiednitzer Damen-Vierer beim Training in der heimischen Sporthalle. Zum Wettkampf-
Programm gehören 25 Übungen, die in fünf Minuten zu absolvieren sind.
Unterstützung ist willkommen
Das Weltcup-Erlebnis ist für die Wiednitzer eine kostspielige Sache. Nach Italien geht es mit dem Auto. Das ist noch mit einem überschaubaren Aufwand zu bewerkstelligen. Eine ungleich größere Herausforderung wird da die Tour nach Hongkong, insbesondere auch hinsichtlich der Logistik und der Kosten, schließlich gehen auch die Wettkampfräder mit auf Reisen. Da der Weltcup im Gegensatz zur Weltmeisterschaft als Wettbewerb auf Vereinsebene betrachtet wird, gibt es vom BDR keine Unterstützung. Beim Sächsischen Radfahrerbund läuft noch eine Anfrage. Die Weltcup-Teilnahme ist also selbst zu finanzieren.
Die kürzlich durchgeführte Weihnachtsbaum-Versteigerung in Wiednitz hat 800 Euro eingebracht (TAGEBLATT berichtete). Unterstützung gibt es vom Verein, freut sich Anja Preuß. Die Gesamtkosten könne der natürlich nicht stemmen. „Deshalb sind wir kräftig am Sammeln.“ Unter anderem soll am 1. März eine Crowdfunding-Aktion auf dem 99Funken-Internet-Portal der Ostsächsischen Sparkasse starten. „Dort hoffen wir auf rege Beteiligung.“ Damit es mit dem Weltcup-Start in Hongkong klappt. Denn, dass „es so ein Verein wie wir, auch mal schafft, an einem solchen Wettkampf teilzunehmen, das hatten wir in unserer Vereinsgeschichte noch nicht. Das gab es auch sachsenweit noch nicht“, sagt die Trainerin nicht ohne Stolz.
Text: Ralf Grunert
Quellen-Angabe: Hoyerswerdaer Tageblatt/Sächsische Zeitung vom 21.2.2024
Kreis- und Bezirksmeisterschaft im Kunstradsport 2024
Gleich zweimal durften alle Sportlerinnen des Wiednitzer Radfahr-Vereins am 27.1.2024 ab 10Uhr im Saal des Jägerhof auf ihren Kunstfahrmaschinen antreten und ihr aktuelles Können unter Beweis stellen.
Die Kreis- und Bezirksmeisterschaft im Kunstradsport standen an.
Normalerweise finden beide Wettkämpfe getrennt und im Abstand von wenigen Wochen statt, terminliche Gründe machten jedoch das Doppelpack notwendig. Leider blieben die Wiednitzer Teilnehmer unter sich. Die Sportfreunde aus Dresden, vom einzig weiteren verbliebenen Verein mit Kunstradsport in den Altkreisen Kamenz / Cottbus / Bautzen waren verhindert.
Dies tat einer guten Stimmung und guten sportlichen Leistungen jedoch keinen Abbruch. Im Gegenteil, fast war der Eindruck zu gewinnen, dass einige Darbietungen in der zweiten Runden besser gelangen, als bei der ersten Aufführung.
Gestartet wurde fast in der klassischen Reihenfolge … 1er, 2er, 4er, 6er … allein der 2er mit den Zwillingen Lilli und Lotta trat erst kurz vor Schluss auf, um den Damen des 6er im Mannschaftsfahren, die auch als 4er-Team unterwegs sind, eine längere Pause zu gönnen. Mit dem Auftritt des Sechsers fand eine kleine Wieder-Premiere statt … lange gab es das in Wiednitz im Juniorenbereich und in dieser Qualität nicht mehr zu sehen.
Für alle Darbietungen gab es von den erfreulicherweise reichlich erschienenen Zuschauern viel Applaus und Anerkennung.
Nach 4 intensiven Stunden, nicht nur für die Wettkampfteilnehmer, sondern auch für das fünfköpfige Team der Kommissäre auf der Bühne und den Verkäufern von Speis und Trank hinter dem RfV Tresen, vielen Dank an dieser Stelle allen fleißigen Händen, kam es zur Siegerehrung.
Begonnen wurde hier mit den Ergebnissen der Kreismeisterschaft und es wurden Urkunden gereicht. Mit fast identischen Platzierungen wurden dann die Bezirksmeisterinnen geehrt. Diese erhalten ganz traditionell neben einer Urkunde auch eine grün/weiße Siegerschleife mit goldener Schrift. Diese kleine Erinnerung ist ein sehr beliebtes Accessoire bei den Sportlerinnen.
Die Ergebnisse finden sich im Downloadbereich oder unter diesen Link.
Ergebnisliste Kreismeisterschaft – LINK
Ergebnisliste Bezirksmeisterschaft – LINK
Wir gratulieren allen zu ihrem Erfolg und wünschen alles Gute für die nächsten Wettkämpfe.
Text: Sven Müller
Bilder: Katrin Däbritz / Anja Pittner
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Das Wiednitzer Duo mit Sullivan Pittner und Sascha Michala zeigte als Aufsteiger eine starke Leistung
Wiednitz. Die Saison in der aus drei Staffeln bestehenden 2. Bundesliga im Radball hat begonnen. Mit dabei als Aufsteiger ist das Duo Sullivan Pittner und Sascha Michala vom RfV 1900 Wiednitz. Beide spielen in der Staffel Nord mit elf weiteren Mannschaften, darunter auch dem Team des in der Nachbarschaft beheimateten RSV Großkoschen 2. In den Staffeln Süd und Mitte treten ebenfalls jeweils zwölf Mannschaften an.
Die erste Bewährungsprobe liegt bereits hinter den Wiednitzern. Am 20. Januar stand ein Turnier mit sechs Mannschaften in der Seesporthalle Großkoschen auf dem Spielplan. Das Auftaktspiel gegen die Gastgeber verloren Sullivan und Sascha mit 3:5. In den folgenden drei Partien verließen die Wiednitzer jeweils als Sieger das Parkett. Die SG Langenwolschendorf 1 wurde mit 4:2 bezwungen, die SG Lückersdorf-Gelenau 1 mit 6:3 und die SV Lippersdorf mit 8:3, was auch den Tagessieg bedeutet.
Parallel dazu fand in Halle/Saale das Turnier der anderen sechs Mannschaften der Staffel Nord statt.
Die Ergebnisse beider Turniere zusammengerechnet ergeben die Tabelle. Hier rangieren Sullivan und Sascha mit neun Punkten aus vier Spielen auf dem 2. Platz hinter dem Reideburger SV (10 Punkte) und vor dem Tollwitzer RSV (8 Punkte).
Insgesamt sind im Saisonverlauf bis zum 22. Juni sechs Turniertage zu absolvieren.
Wer Radball der 2.Bundesliga in Wiednitz erleben möchte, der sollte sich den 2. März vormerken. An diesem Tag empfangen Sullivan und Sascha den Spitzenreiter aus Reideburg sowie den RCT Hannover, den RSV Sangerhausen, den RSV Großkoschen 2 und die SG Niederlauterstein zum Turnier in der Sporthalle Wiednitz. Los geht es um 18 Uhr.
Dabei soll es u.a. auch eine Liveübertragung vom UCI-Worldcup aus ROM geben, bei dem unser erfolgreicher Frauen 4er antritt.
Text: Ralf Grunert / Sven Müller
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Team Michala / Pittner
Rekord-Erlös für den Wiednitzer Weihnachtsbaum
Reichlich Bedrängnis herrschte am Sonntagnachmittag beim jährlichen Weihnachtsbaumverbrennen in Wiednitz.
Das Holz des Gemeindebaumes wurde in bewährte Weise im Rahmen einer amerikanischen Versteigerung veräußert. Den Zuschlag erhielt nach anderthalb Stunden spannender Versteigerung Familie Zeiler.
Insgesamt kamen so 638 Euro zusammen – ein absoluter Rekord.
Dank einer Privatspende von 50 Euro (Familie Kristian Gadke) erhöhte sich dieser Betrag insgesamt auf 688 Euro. Ortsvorsteher Markus Neumann wird diese Summe aus privaten Mitteln noch auf 800 Euro aufstocken.
Die Motivation der Gäste, sich an der Versteigerung zu beteiligen, lag an diesem Nachmittag vermutlich deshalb höher als in den Vorjahren, weil der Erlös diesmal dem Kunstrad-Frauen-4er der Frauen zugutekommen soll. Dieser hatte sich Ende 2023 für den Weltcup im Kunstradfahren qualifiziert.
Der Worldcup wird unter anderem in Rom und in Hongkong stattfinden. Dafür benötigen die jungen Damen Unterstützung, da Flug und Unterkunft selbst finanziert werden müssen. Verständlicherweise übersteigt dies die finanziellen Möglichkeiten des Radsportvereins.
Demnächst wird es auch eine Spendenaktion des Vereines für die Worldcup-Teilnahme geben.
Text: Markus Neumann / Ralf Grunert
Veröffentlich am 29.1.2024 in der Sächsischen Zeitung
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Unser Frauenvierer startet international!!!
Unter der Trainerin Anja Preuß hat sich unser Frauenvierer mit Charlott Boden, Anna Buchwald, Hannah Schulze und Nadine Jenchen zu einem der vier Spitzenreigen im deutschen Kunstradsport entwickelt und sich so einen der begehrten Startplätze beim UCI-Weltcup in Italien und Hongkong erkämpft.
Wer mit unserer Mannschaft zu den Weltcups am 29.02.2024 bis 03.03.2024 nach Italien und vom 07.08.2024 bis 12.08.2024 nach Hongkong mitreisen möchte, der kann sich gerne zeitnah beim Vorstand des Vereins info@rfv-1900-wiednitz.de oder bei Anja Preuß (+49 173 6349331) melden.
Wir drücken unserer Mannschaft die Daumen und wünschen ihr viel Erfolg und wunderschöne Erlebnisse.
Frauen 4er mit dem Pokal vom Wormser Cup 2023
Vereinsmeisterschaft im Kunstradsport – Triumph für 4er Frauen und 2er Schüler
Mehr als 110 Zuschauer waren der Einladung des RfV 1900 Wiednitz e.V. zur Vereinsmeisterschaft im Kunstradsport am 17.12. 2023, dem 3. Advent, in den Jägerhof gefolgt. Dort konnten sich die Gäste bei Kaffee und Kuchen sowie Kerzenschein vom aktuellen Leistungsstand der Kunstradsportlerinnen des Vereins überzeugen. Alle gaben ihr Bestes, um ihre Eltern, Großeltern, Geschwister, Freunde und Bekannte zu überzeugen.
Voller Freude konnte Sven Müller vom Vorstand des Vereins von den Erfolgen der Wiednitzer Kunstradsportler 2023 berichten: 2.Platz im Wormser Cup 2023, beste 4er Nachwuchsmannschaft beim Turnier der Jugend in Worms, Deutscher Vizemeister der 4er bei den Schülerinnen sowie die Berufung des Frauen 4ers in den Mannschaftsnationalkader des BDR und damit die Chance, sich ein EM-Ticket zu sichern.
Gegenüber der Stadt Bernsdorf wurde der Dank für die kurzfristige und unkomplizierte Unterstützung bei der sehr aufwändigen Reinigung des Parketts im Jägerhof sowie bei den ungeplanten Renovierungsarbeiten im Eingangsbereich des Saals vom Jägerhof ausgedrückt.
Im Kunstradsport wurde der Arno-Koschminder-Gedächtnispokal zum 27. Mal ausgefahren und am Ende von dem erfolgreichen Wiednitzer Frauen 4er mit Nadine Jenchen, Hannah Schulze, Charlott Boden und Anna Kathleen Buchwald gewonnen. In der bereits 16.Auflage des Herbert-Natusch Ehrenpreises für den Publikumsliebling 2023 wurde dieser durch dessen Tochter Angela Paßora an die Zwillinge Lilli und Lotta Kiebusch von der Zweiermannschaft übergeben.
Mit den Wettbewerben erinnerte der Verein an zwei seiner verdienstvollsten Trainer.
Die Ergebnisse
Einer-Kunstradfahren Schülerinnen:
1. Annika Däbritz,
2. Helene Däbritz,
3. Lotta Kiebusch,
4. Lea Schmidt,
5. Paula Kade,
6. Lucie Pohling,
7. Lilli Kiebusch,
8. Luisa Pause
Zweier Schülerinnen:
1. Lilli und Lotta Kiebusch
Vierer Damen:
1. Charlott Boden, Anna Kathleen Buchwald, Hannah Schulze, Nadine Jenchen,
2. Annika Däbritz, Helene Däbritz , Hermine Marwan, Stella Pittner,
3. Hanna-Lotta Andreke, Fabienne Peschke, Sarah Opitz, Paula Kade
Sechser Damen:
1. Hermine Marwan, Stella Pittner, Helene Däbritz, Lara Sophie Rieger, Sophie Schüler, Annika Däbritz
Gewinner der Pokale
Wiednitzer Team qualifiziert sich für das Viertelfinale des Deutschlandpokals Elite 2024
Die Saison 2023 unserer Wiednitzer Radball Mannschaft Sullivan Pittner / Vin Görlich endete mit einer unerwarteten Überraschung. Vin Görlich verlässt mit sofortiger Wirkung den RfV 1900 Wiednitz und spielt ab in Zukunft beim RSV Großkoschen mit Oskar Müller in der U19.
Am Samstag, den 09.12.2023 ist Patrick Richter als Ersatzspieler mit Sullivan Pittner zur Vorrunde in der Gruppe 8 des Deutschlandpokals Elite 2024 in Ludwigsfelde angetreten. Gemeinsam haben sie erfolgreich beide Mannschaften aus Großkoschen mit einem 7:5 (Großkoschen 3) und einem 8:2 (Großkoschen 4) besiegt. Nur beim ersten Spiel des Tages, welches auch das erste Spiel der Beiden überhaupt zusammen war, mussten sie sich gegen Brandenburg mit einem 3:5 geschlagen geben. Mit diesem Platz 2 kann ein Wiednitzer Team jetzt beim Viertelfinale des Deutschlandpokals der Elite am 03. Februar 2024 teilnehmen.
Nach intensiven Gesprächen im Hintergrund deutet sich eine neue Partnerschaft an. Ab 2024 wird Sascha Michala wieder für den RfV 1900 Wiednitz antreten. Sascha, der sich mit seinem Partner Maik Selent ebenfalls für die 2.Bundesliga qualifiziert hat, verlässt den Demminer RV einvernehmlich. Ein herzliches Dankschön für die sportliche Geste an die Sportfreunde aus Demmin, die so einem jungen Team den Weg in die Zukunft ebnen.
Das letzte Mal hat Sascha Michala zusammen mit Henrik Krumholz 2013 für Wiednitz in der 2. Bundesliga gespielt.
Wir drücken die Daumen und freuen uns auf eine gemeinsame und hoffentlich erfolgreiche Zukunft.
Volles Haus am 14.10.2023 in den Wiednitzer Sporthallen – Radball der Spitzenklasse in allen Altersklassen
Der Einladung des RfV 1900 Wiednitz e.V. am 14.10.2023 zum Herbstturnier waren sehr viele Mannschaften aus nah und fern gefolgt.
So gab es an diesem herbstlichen und verregneten Samstag ein aus 21 Mannschaften bestehendes Starterfeld in den Altersklassen U11 (4x), U13 (7x), U15 (5x) und der Elite (6x). Die Wiednitzer Radballer waren dabei ebenfalls in jeder Altersklasse vertreten.
Zur Eröffnung in der Sporthalle Wiednitz wurde nach der Vorstellung der Aktiven die Gelegenheit genutzt und der Mannschaft Görlich / Pittner in Anerkennung ihrer bisherigen erbrachten Leistungen (Deutscher Vizemeister 2021 und 2023 sowie jüngster Aufsteiger in die 2.Bundesliga) ein Paar neuer Radballräder der Firma Starbicycle übergeben.
Hier möchten sich der Verein ganz herzlich bei der Ostsächsischen Sparkasse Dresden für die Förderung dieser Maßnahme bedanken.
Gespielt wurde im Modus jeder gegen jeden in der jeweiligen Altersklasse, wobei anders als üblich, die Spiele abwechselnd (U11-Elite-U11 usw.) stattfanden.
Im Saal des Jägerhofes konnten die Jüngsten in ihren Pausen von den Erwachsenen lernen und anders herum konnten sich die Elitespieler bei der U11 an ihre eigenen Anfänge erinnern.
In der Sporthalle Wiednitz traten im Wechsel die U13- und die U15-Mannschaften an. Hier waren die Gegensätze weniger stark und einige Partien machten Hoffnung auf gutes Abschneiden bei zukünftigen Wettbewerben.
Die mehr als 25 Begegnungen in jeder Spielstätte schlugen sich am Ende in 7 Stunden anspruchsvollem und abwechslungsreichem Radball nieder.
Zahlreiche Zuschauer nutzten die Gelegenheit, sich von den Fähigkeiten der Wiednitzer Teams im Vergleich mit nationaler Konkurrenz ein Bild zu machen.
Am Ende des Tages gab es folgende Platzierungen.
U11
1 Lüblow 1
2 Wiednitz (Oskar Gadke / Konstantin Zschech)
3 Lüblow 2
4 Lückersdorf-Gelenau
U13
1 Laubach
2 Wiednitz 1 (Tim Schmidt / William Glätzner)
3 Ehrenberg
4 Wiednitz 2 (Nik Oraftschik / Luis Opitz)
5 Leipzig 1
6 Leipzig 2
7 Lückersdorf-Gelenau
U15
1 Wiednitz (Ben Schmidt / Fabian Zschech)
2 Lippersdorf
3 Großkoschen 1
4 Laubach
5 Großkoschen 2
Elite
1 Demmin
2 Großkoschen
3 Wiednitz 1 (Sullivan Pittner / Vin Görlich)
4 Wiednitz 2 (Patrick Richter / Moritz Gerndt)
5 Lückersdorf-Gelenau
6 Leipzig
Links auf die Ergebnislisten
Text: Sven Müller / Bilder: Anja Pittner