Bezirksmeisterschaft 2020
am 29.02.2020 in Wiednitz
am 29.02.2020 in Wiednitz
Emotionaler Beginn der Kreismeisterschaften im Kunstradfahren in der Wiednitzer Radsporthalle am „Jägerhof“ war der Auftritt der jüngsten Sportlerin.
Wenn ein fünfjähriges Mädchen aufs Kunstrad steigt nötigt das alle Achtung ab und deshalb erhielt Paula Kade berechtigt nach ihrer Übung herzlichen Beifall.
Immer wieder ist für die Zuschauer das Fahren der Vierer ein besonderes Erlebnis und davon gibt es in beim RfV Wiednitz inzwischen drei. Das Zusammenspiel der Sportlerinnen auf ihren Rädern erinnert an einen Tanzreigen, der dann gelingt wenn die Perfektion besonders groß ist. Aber wie in allen Sportarten kann ein kleiner Fehler große Folgen haben. So erging es einem Vierer der U15, der damit seine Hoffnung auf den Meistertitel begraben musste.
Das Loblied auf die Vierer soll aber kein Abstrich an den Leistungen der anderen Sportlerinnen sein, denn all diese Übungen sind nur durch fleißiges Training abrufbar.
Was sich aber auch in der neuen Saison abzeichnet ist die recht geringe Anzahl an Sportlerinnen, die in Wiednitz trainieren.
Zieht man die Teilnehmer in den Vierern ab bleiben nur acht junge „Damen“ für die Einzelwettbewerbe. Das lässt Sorgen für die Zukunft aufkommen.
Allen Teilnehmern an der Kreismeisterschaft auch von dieser Stelle einen herzlichen Glückwunsch mit einem „weiter so“.
Die Kreismeister auf einen Blick:
Paula Kade (Einer U9), Annika Däbritz (Einer U13), Laura Kade, Lara Sophie Rieger (Zweier U13), Sophie Juliane Gense (Einer U15), Sophie Richter (Einer Frauen), Vierer U15 mit Lena Sophie Sofin, Hermine Maewan, Annika Däbritz, Stella Pittner und schließlich der Vierer U19 mit Charlott Boden, Anna Kathleen Buchwald, Hannah Schulze, Nadine Jenchen.
Text Bodo Rudys
am 01.02.2020 in Wiednitz …
Die Talente des Radfahr-Vereins 1900 Wiednitz zeigten am 3. Advent ihr
Können beim Turnier um den Arno- Koschminder- Pokal und den Herbert-Natusch-Ehrenpreis.
Etwa 140 Zuschauer sahen in der Halle am „Jägerhof“ wieder tolle Leistungen
bei diesem Wettbewerb um die Vereinsmeisterschaft im Kunstradfahren. Bei
Kaffee, Kuchen und Kerzenschein zeigten die Sportler ihren aktuellen Leistungsstand.
Schon seit 25 Jahren wird dieses Turnier im Advent in Wiednitz zu Ehren von
Arno Koschminder ausgerichtet. Hier geht es um die beste sportliche Leistung. Seit dem Jahr 2006 wird zudem der Publikumsliebling gekürt und mit dem Herbert-Natusch-Ehrenpreis geehrt.
Der verdienstvolle Trainer Arno Koschminder ist bereits im Jahre 1994 verstorben. Herbert Natusch, der im Jahre 2005 verstarb, hatte nach dem
Krieg den Radsport mit bescheidenen Mitteln neu aufgebaut und dafür gesorgt, dass diese Sportart in Wiednitz wieder an alte Traditionen und Erfolge anknüpft.
Der Verein besteht seit 119 Jahren und hat Radsportgeschichte in Wiednitz geschrieben.
Den Arno-Koschminder-Pokal für die beste sportliche Leistung errang das U 19-
Quartett mit Charlott Boden, Anna Kathleen Buchwald, Nadine Jenchen und Hannah Schulze. Als Publikumsliebling wurde Sophie Juliane Gense (U 15) mit dem Herbert-Natusch-Ehrenpreis ausgezeichnet.
Einer-Kunstradfahren:
Zweier-Kunstradfahren:
Vierer-Kunstradfahren:
Sechser-Kunstradfahren:
(Text: Werner Müller)
Im Kunstradsport ist es entscheidend, in 5 Minuten das zu zeigen, wofür man zuvor wochenlang in der Halle trainiert hat. Unfair könnte man sagen, aber es geht allen so.
So war es erneut am 22.6.2019 in Bad Blankenburg, zur Ostdeutschen Meisterschaft im Kunst- und Einradsport. Im Gegensatz zur Deutschen Meisterschaft waren hier ausschließlich Vertreter der Länder Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin am Start.
In die beeindruckend große Sporthalle der Landessportschule Thüringen in Bad Blankenburg hatten der Thüringer Radsportverband als Veranstalter und die Thüringer Hallenradsportvereine als Ausrichter eingeladen.
Nach einer technisch bedingten Verzögerung (das elektronische Wertungssystem wollte nicht so, wie es sollte!) verschob sich der für 10:00 Uhr geplante Start auf 10:30 Uhr und es ging zur Sache.
Zur Sache heißt nun aber nicht Aktion und Gas auf Anschlag, sondern in ruhiger und mit dezenter Hintergrundmusik beschallter Atmosphäre konnten sich die zahlreichen Zuschauer auf drei Wettkampfflächen vom Können der Teilnehmer überzeugen.
Gestartet wurde in drei Blöcken, wobei es nach dem zweiten Block die erste Siegerehrung gab.
Im Mannschaftfahren konnte unser Verein seine Stärken ausspielen. Zwar startete der 6er ohne Konkurrenz in seiner Klasse, doch die erreichten Punkte stellen einen neuen persönlichen Rekord der 6 Mädchen dar, die sich seit knapp 2 Jahren als Mannschaft zusammen gefunden haben. Anna, Annika, Charlotte, Helene, Lena und Marie können sich damit Ostdeutscher Meister 2019 nennen. Quasi „nebenbei“ wurde aus der Gruppe ein 4er ausgegliedert und mit an den Start geschickt. Technisch sitzt das Programm, allerdings zeugen die minimalen Abwertungen in fast jeder Übung von vielen kleinen Unsauberkeiten, die am Ende den Schritt auf die oberste Stufe des Treppchens verhinderten. Unter den fünf angetretenen Mannschaften, in einem recht engen Starterfeld den 2. Platz zu erringen, ist für Anna, Annika, Lena und Marie dennoch ein Erfolg.
Von deutlich mehr Problemen
war der Auftritt des U19 4ers geprägt. Trotz fast 50%iger Abwertung durften die
4 jungen Damen die Siegerpokale als Ostdeutsche Meister in Empfang nehmen, was für
ihre Klasse spricht. Zur Entschuldigung sei gesagt, dass das neue Programm, wie
hier gezeigt, erst seit kurzem geübt wird und die Einfahrzeiten auf der Wettkampffläche
problematisch kurz waren. Die zum Einfahren vorgesehene Fläche war schlecht
präpariert und somit keine große Hilfe.
Im Zweier konnte unsere Mannschaft mit Laura / Lara ebenfalls einen neuen persönlichen Rekord aufstellen und sich damit den 3. Platz sichern.
Bleiben zuletzt die 1er. Fast könnte man meinen: je jünger desto besser. In der Klasse U11 konnte sich Laura durchsetzen und sich zur Ostdeutschen Meisterin küren. Ihre direkte Mitbewerberin Annika patzte bei zwei Übungen und stürzte. Sie verlor dadurch den Faden und verfehlte letztlich mit 0,03 Punkten den 3. Platz ganz knapp, so dass sie sich mit der unbeliebten Blech-Medaille arrangieren musste.
Im Gegensatz dazu konnte ihre Schwester Helene in der U13 vom „Pech“ einiger anderer Sportlerinnen profitieren und sich dank einer sehr guten persönlichen Leistung und zur Überraschung ihrer Übungsleiterin den 3. Platz sichern.
In der U15 konnte Sophie G. nicht ganz ihr Maximum abrufen. Hinzu gesellte sich ein kleiner Sturz, der ihr die Chance auf das Treppchen verwehrte.
In der U19 hingegen war Sophie R. mit ihrer Leistung zufrieden und sehr froh darüber, ohne Bodenkontakt (Sturz), durch das Programm gekommen zu sein.
Damit ist die Saison 2019 fast beendet. Allein die Auftritte zu den Landesjugendspielen am 29.6. verbleiben, bevor es nach einer kurzen Sommerpause heißen wird: „Neue Saison, neuer Fleiß und neues Glück“.
Hier die Übersicht der erzielten Ergebnisse:
Starter | Punkte | Platz |
1er Kunstradsport Schülerinnen U11 | ||
Laura Kade | 47.07 | 1 |
Annika Däbritz | 41.21 | 4 |
Lara Sophie Rieger | 33.39 | 11 |
1er Kunstradsport Schülerinnen U13 | ||
Helene Däbritz | 49.94 | 3 |
1er Kunstradsport Schülerinnen U15 | ||
Sophie Juliane Gense | 63.68 | 5 |
1er Kunstradsport Juniorinnen U19 | ||
Sophie Richter | 73.22 | 10 |
2er Kunstradsport Schülerinnen | ||
Laura Kade / Lara Sophie Rieger | 38.25 | 3 |
4er Kunstradsport Schülerinnen U15 | ||
Annika Däbritz / Anna Scheil / Lena Sophie Sofin / Marie Hammer | 45.00 | 1 |
6er Kunstradsport Schülerinnen U15 | ||
Helene Däbritz / Annika Däbritz / Marie Hammer / Charlotte Härtner / Anna Scheil / Lena Sophie Sofin | 40.55 | 2 |
4er Kunstradsport Juniorinnen U19 | ||
Charlott Boden / Nadine Jenchen / Hannah Schulze / Anna Kathleen Buchwald | 117.30 | 1 |
Link auf die Seiten vom VfH Mücheln 1951 e.V. mit Bildern zur ODM
Jährlich lädt der Nerchauer SV 90 e.V. Mitte / Ende Mai zum Gewerbepokal ein. In diesem Jahr gab es bereits die 28. Auflage. Auch wir haben die Einladung gern angenommen und sind am 25.5.2019 nach Nerchau gereist.
Die Starterliste umfasste mehr als 40 Starts in den verschiedenen Disziplinen. Ganz am Anfang durften die jüngsten Sportler der Gastgeber außerhalb der Wertung ihr Können unter Hilfestellung ihrer Übungsleiterinnen zeigen. Ebenfalls einen Gastauftritt hatten 4 Mädchen aus Jänkendorf auf ihren Einrädern. Einradsport ist in Sachsen weniger stark verbreitet als in anderen Bundesländern und damit stellte dieser Auftritt eine kleine Besonderheit dar. Im nächsten Jahr wollen die vier Sportlerinnen an den regulären Wettkämpfen auf Bezirks- und Landesebene teilnehmen.
Beim anschließenden Wettkampf gab es keine besonderen Überraschungen und es wurde gezeigt, was Stand der Dinge im Kunstradsport in Sachsen ist.
Erwähnt sei an dieser Stelle Laura Kade unseres Vereins, der es gelang, von 55.60 aufgestellten Punkten 54.00 auszufahren und sich somit den Gewerbepokal bei den Schülerinnen U11 zu sichern.
Alle Sportlerinnen unseres Vereins zeigten sehr gute bis gute Leistungen und konnten bei den 1er Schülerinnen U11 die Plätze 1 bis 3 erringen und in der U15 der Schülerinnen den zweiten Platz erringen. Der 2er und der 4er der Schülerinnen konnten sich am Ende des Tages über den ersten Platz freuen und den Pokal mit nach Hause nehmen.
Wir danken dem Nerchauer SV 90 e.V. für die Gastfreundschaft und freuen uns auf die nächste Auflage des Gewerbepokals.
Somit steht für Sophie Gense noch die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften im Kunstradsport der Schülerinnen U15 am 15.6.2019 in Frohnlach und für ausgewählte Sportlerinnen die Ostdeutsche Meisterschaft im Kunstradsport in Bad Blankenburg am 22.6.2019 sowie die Landesjugendspiele am 29.6.2019 in Wiednitz auf dem Plan.
Damit endet dann die Saison 2019.